Pflege von A bis Z

Wir arbeiten zu Zeit an den nötigen Informationen.

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B

Baden
Die Bedeutung eines Bades geht über die reine Körperpflege hinaus. Die entspannende und wohltuende Wirkung des warmen Wassers wird genutzt, um den Pflegekund*innen, die gerne baden, Wohlbefinden zu vermitteln.

Siehe auch: Wiederkehrende pflegerische Maßnahmen

Befragung Kund*innen
Die Befragung von Kund*innen ist ein wichtiges Instrument, um die Zufriedenheit der Pflegekund*innen zu messen, Feedback zu erhalten und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Der QUAPEN®-Fragebogen ist auf das notwendige reduziert, enthält aber dennoch alle wichtigen Aspekte. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt über das Auswertungstool von QUAPEN®.
Die Ergebnisse der Kundenbefragung fliesen in die Selbstbewertung und den Qualitätsplan ein. Die Kund*innen werden über die Ergebnisse der Befragung und die Maßnahmen zur Verbesserung informiert.
Eine regelmäßige Kundenbefragung ist ein wichtiger Bestandteil eines Qualitätsmanagementsystems.

Siehe auch: Selbstbewertung, Qualitätsplan, Beschwerdemanagement

Befragung Mitarbeiter*innen
Die Befragung der Mitarbeiter*innen ist ein wichtiges Instrument, um deren Zufriedenheit zu messen, Feedback zu erhalten und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Der QUAPEN®-Fragebogen ist auf das notwendige reduziert, enthält aber dennoch alle wichtigen Aspekte. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt über das Auswertungstool von QUAPEN®.
Die Ergebnisse der Mitarbeiterinnenbefragung fliesen in die Selbstbewertung und den Qualitätsplan ein. Die Mitarbeiter*innen werden über die Ergebnisse der Befragung und die Maßnahmen zur Verbesserung informiert.
Eine regelmäßige Mitarbeiter*innen-Befragung ist ein wichtiger Bestandteil eines Qualitätsmanagementsystems.

Siehe auch: Selbstbewertung, Qualitätsplan, Beschwerdemanagement

Behandlungspflege
Behandlungspflege bezeichnet pflegerische Maßnahmen, die von entsprechend qualifizierten Mitarbeiter*innen, meistens Pflegefachkräften, durchgeführt werden, um eine Krankheit oder Verletzung zu behandeln. Dazu gehören unter anderem das Richten und Verabreichen von Medikamenten, das Anlegen von Verbänden, das Wechseln von Infusionen und die Durchführung von Injektionen. Behandlungspflege wird in der Regel auf ärztliche Anordnung durchgeführt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann Behandlungspflege an Pflegehelfer*innen delegiert werden.

Siehe auch: Delegation

Beratung
Die Beratung von pflegebedürftigen Menschen ist ein wichtiger Bestandteil der pflegerischen Versorgung. Zunächst sind Informationen der verschiedenen Pflegemöglichkeiten, wie z. B. ambulante Pflege, Tagespflege oder stationäre Pflege grundlegend. Wichtig ist die Klärung von finanziellen Fragen, wie z. B. Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung, Eigenanteile oder Möglichkeiten der Finanzierung sowie Unterstützung bei den dazugehörigen Formalitäten.

Wird bei einem Menschen ein pflegerisches Risiko erkannt, zum Beispiel ein Sturz- oder Ernährungsrisiko, sollte unmittelbar eine Beratung erfolgen, die über die Thematik aufklärt, aber auch Möglichkeiten zur Vermeidung von Schäden bietet.

Die „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“ sichert pflegebedürftigen Menschen im Artikel 5 das Recht auf „Information, Beratung und Aufklärung“ zu.

Siehe auch: Pflegecharta

Die Beratung von pflegebedürftigen Menschen erfordert Einfühlungsvermögen, Fachwissen und eine respektvolle Kommunikation. Durch eine professionelle Beratung können Sie dazu beitragen, dass die Betroffenen die bestmögliche Versorgung erhalten und ein würdevolles Leben führen können.

Beratungsgespräch nach § 37.3
Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, müssen eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit abrufen. Bei den Pflegegraden 2 und 3 ist ein Beratungsgespräch halbjährlich einmal, und bei den Pflegegraden 4 und 5 vierteljährlich einmal durchzuführen. Auch Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 haben Anspruch darauf, halbjährlich einmal eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit abzurufen.

Siehe auch: Pflegegrad

Die Beratung dient der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege und der regelmäßigen Hilfestellung und pflegefachlichen Unterstützung von pflegenden Angehörigen.

Die Beratung kann durch einen zugelassenen Pflegedienst oder einer anerkannten Beratungsstelle durchgeführt werden. Steht beides nicht zur Verfügung, kann die Pflegekasse eine, von ihr nicht beschäftigte, Pflegefachkraft beauftragen.

Siehe auch: Beratung, Ambulanter Pflegedienst

Beschwerdemanagement
Rückmeldungen wie Lob, Anregungen, Beschwerden und Fehlermeldungen sind wichtige Bausteine zur kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung von Leistungen. Rückmeldungen können von Kund*innen, Mitarbeiter*innen oder externen Kooperationspartner*innen verfasst werden. Reaktionen auf diese Hinweise und die Bearbeitung müssen im Rahmen eines effizienten Beschwerdemanagements professionell und angemessen erfolgen. Das Hinweisgeberschutzgesetz besagt, dass Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Informationen, z. B. über Rechtsverstöße in Unternehmen erlangen, geschützt werden müssen. Der QUAPEN®-Feedback-Bogen gibt jedem die Möglichkeit, entweder namentlich oder anonym Rückmeldung zu geben.

Neben der Bearbeitung der Rückmeldungen ist es auch wichtig, Anzahl und Themen auszuwerten. Dies ist mit dem QUAPEN®-Auswertungstool einfach möglich.

Siehe auch: Befragung Mitarbeiter*innen, Befragung Kund*innen, Selbstbewertung, Qualitätsplan

Besprechungsmatrix
Informationen weiterzugeben ist ein selbstverständlicher Bestandteil des Arbeitsalltags. Hierbei ist nicht die notwendige informelle Informationsweitergabe gemeint, sondern die systematisierte Form, die sich vor allem auch über die Besprechungsmatrix darstellt. Verantwortliche legen in der Besprechungsmatrix den Bedarf an Besprechungen fest, in Form von Art, Dauer, beteiligte Mitarbeiter*innen, Moderation sowie die Notwendigkeit von Protokollen und wo diese hinterlegt werden.


Besprechungsprotokoll
Wenn möglich sollten bei Besprechungen, bei denen dies erforderlich ist, „ Ergebnisprotokolle“ geführt werden. Das heißt, es werden nicht in einem klassischen Besprechungsprotokoll Gesprächsinhalte oder Diskussionsverläufe dokumentiert, sondern nur die daraus resultierenden Ergebnisse. Ebenso sind die Teilnehmer*innen, Gesprächsleitung, Protokollant*in sowie Datum und Zeitumfang erkennbar. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollte das Protokoll vorzugsweise in der EDV hinterlegt werden.

Siehe auch: Dokumentation, Dokumentationseinsicht Kund*innen, Pflegedokumentation, Qualitätsmanagement

Betäubungsmittel BTM
Betäubungsmittel (BTM) unterliegen den besonderen Regeln des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). BTM dürfen nur in einem extra abschließbaren BTM-Fach gelagert werden. Der Eingangs- und Ausgabestand ist in der BTM-Nachweisdokumentation, z. B. im QUAPEN®-BTM-Blatt zu protokollieren. BTM, die nicht mehr benötigt werden, sind immer zwingend dem/der verordnenden Ärzt*in bzw. der abgebenden Apotheke zurückzugeben. Die Übergabe ist seitens der abgebenden und annehmenden Stelle zu quittieren.

Siehe auch: Medikamentenmanagement