Körperpflege

Körperpflege umfasst alle Maßnahmen und Produkte, die dazu dienen, den Körper sauber, gesund und gepflegt zu halten. Dazu gehören unter anderem das Waschen, Duschen oder Baden, das Eincremen der Haut, die Mund- und Zahnpflege, die Haarpflege, die Nagelpflege sowie die Pflege der Hände und Füße. Auch die Verwendung von Deodorants, Parfüms und anderen Kosmetikprodukten zählt zur Körperpflege.

Siehe auch: Baden, Duschen, Waschen am Waschbecken, Waschen im Bett, Mundpflege, Nagelpflege, Wiederkehrende pflegerische Maßnahmen, Zahnpflege

Interimsmitarbeiter*innen

Interimsmitarbeiter*innen sind temporäre Mitarbeiter*innen, die für einen bestimmten Zeitraum in einer Pflegeeinrichtung oder einem Pflegedienst eingesetzt werden. Dies können Pflegekräfte, aber auch Führungskräfte sein. Interimsführungskräfte sind häufig freiberuflich oder werden über Beratungsfirmen vermittelt, Pflegekräfte meistens über Zeitarbeitsfirmen, um kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken. Interimsmitarbeiter*innen arbeiten also für einen bestimmten Zeitraum, ohne fest angestellt zu sein. Es ist jedoch wichtig, dass sie angemessen eingearbeitet und unterstützt werden, um eine qualitativ hochwertige Pflege sicherzustellen.

Siehe auch: Einarbeitung

Infektionspräventive Maßnahmen

Infektionspräventive Maßnahmen sind Maßnahmen, die dazu dienen, die Verbreitung von Infektionen zu verhindern. Dazu gehören unter anderem die Händehygiene, also Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser oder die Verwendung von Desinfektionsmitteln. Die Einhaltung von Hygienestandards wie das Tragen von Schutzkleidung wie Mund-Nasen-Schutz oder Handschuhen, das regelmäßige Reinigen und Desinfizieren von Oberflächen sowie die Einhaltung von Abstandsregeln sind zur Infektionsprävention in der Pflege unerlässlich. Auch Impfungen tragen dazu bei, bestimmte Infektionskrankheiten zu verhindern. Auch Isolationsmaßnahmen können erforderlich sein, das heißt, infizierte Personen sollten isoliert werden, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu verhindern. Durch Tests können Infektionen frühzeitig erkannt und isoliert werden.

Diese Maßnahmen sind besonders wichtig in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Arztpraxen, aber auch im öffentlichen Raum, um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern.

Siehe auch: Händehygiene, HACCP

Indikatorengestützte Datenerhebung

Die indikatorengestützte Datenerhebung wird zweimal jährlichen zur Erfassung der Qualitätskriterien in einer stationären Pflegeeinrichtung erhoben. Als Grundlage der Qualitätsdarstellung müssen die entsprechenden Informationen aus der Pflege- und Betreuungsdokumentation und/oder aus weiteren Informationsquellen vorliegen. Folgende Themen werden anhand des Erfassungsbogens der Datenauswertungsstelle (DAS) bei der Qualitätsdarstellung erfasst:

• Erhaltene Mobilität
• Erhaltene Selbständigkeit bei Alltagsverrichtungen
• Erhaltene Selbständigkeit bei Gestaltung des Alltagslebens
• Dekubitusentstehung
• Schwerwiegende Sturzfolgen
• Unbeabsichtigter Gewichtsverlust
• Durchführung eines Integrationsgesprächs
• Anwendung von Gurten
• Anwendung von Bettseitenteilen
• Aktualität der Schmerzeinschätzung

Die Bewertung der Indikatoren durch externe Prüfinstanzen erfolgt, indem das Ergebnis der Einrichtung mit dem bundesweiten Durchschnittswert aller Einrichtungen verglichen wird. Insgesamt werden fünf Stufen unterschieden:

1. Ergebnisqualität liegt weit über dem Durchschnitt
2. Ergebnisqualität liegt leicht über dem Durchschnitt
3. Ergebnisqualität liegt nahe beim Durchschnitt
4. Ergebnisqualität liegt leicht unter dem Durchschnitt
5. Ergebnisqualität liegt weit unter dem Durchschnitt