Nagelpflege

Nagelpflege hat zum Ziel:
• Saubere und gepflegte Hände und Füße
• Steigerung des Selbstwertgefühls, des Wohlbefindens und der Körperwahrnehmung
• Aktivierung und Förderung individueller Ressourcen
Grundsätzlich ist hier unbedingt zu beachten, dass die Grenze für eine Tätigkeit immer dort ist, wo eine heilkundliche Tätigkeit beginnt. Ein/e Podolog*in (Fachkraft für medizinische Fußpflege) ist in der Lage diese durchzuführen und sogenannte Risikopatienten wie Diabetiker, Bluter und Rheumatiker entsprechend ärztlicher Verordnung fachgerecht zu behandeln. Nicht jede Fußpflege ist als Ausübung von Heilkunde anzusehen. So sind z.B. Behandlungen davon ausgenommen, die sich auf „bagatellartige Heilmaßnahmen“ beziehen. Hierzu zählt auch die Behandlung von Hühneraugen (jedoch nicht bei Risikopatienten).
Die Behandlung von Fußpilz und eingewachsenen Nägeln ist keine bagatellartige Heilmaßnahme. Die kosmetische Fußpflege („pflegerische und dekorative Maßnahmen am gesunden Fuß“) kann grundsätzlich frei ausgeübt werden.

Mund- und Zahnpflege

Mund- und Zahnpflege hat zum Ziel:
• Einschätzung der Mundgesundheit und der Funktionalität der Zähne und/oder des Zahnersatzes
• Erkennen von Problemen im Mundbereich
• Gepflegte Zähne, bzw. Prothesen
• angenehmer Geschmack und Geruch
• intakte, feuchte Schleimhäute
• geschmeidige Lippen
• gutsitzende Prothese
• Sicherstellung einer beschwerdefreien Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme

MRSA

MRSA bedeutet Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Bakterien dieser Art kommen auf der Haut und den Schleimhäuten von vielen gesunden Menschen vor. Diese Bakterien können gegen die meisten Antibiotika resistent, also unempfindlich werden.

Mitarbeiterjahresgespräch

Regelmäßig, etwa einmal jährlich wird mit jeder/jedem Mitabeiter*in ein Mitarbeiterjahresgespräch geführt. Dieses orientiert sich an der gültigen Stellenbeschreibung, den Unternehmenszielen und den betriebswirtschaftlichen Rahmendaten. Hierbei erfolgt eine Reflexion der Selbst- und Fremdwahrnehmung der beruflichen Haltung, der Leistungen und Kompetenzen, sowie der Zufriedenheit.
Aus dem Gespräch, den vorherigen Gesprächen, den Ergebnissen der Fachaufsichten und Audits sowie den Rückmeldungen der Mitarbeiter*innen ergeben sich unter anderem Fort- und Weiterbildungsbedarfe. Ergebnis des Mitarbeiterjahresgespräch sollten Zielvereinbarungen für das folgende Jahr sein.

Medikamentenmanagement

Das Medikamentenmanagement in der Pflege bezieht sich auf die Verwaltung und Begleitung der Medikamenteneinnahme von Patient*innen. Dies umfasst die richtige Dosierung, Verabreichung, Überwachung von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie die Schulung der Patient*innen im Umgang mit ihren Medikamenten. Ziel des Medikamentenmanagements ist es, die Sicherheit und Wirksamkeit der medikamentösen Therapie zu gewährleisten und mögliche Risiken zu minimieren.