von soenke | Juni 25, 2024
Ein Einrichtungskonzept in der Altenpflege bezieht sich auf die Gesamtheit der Maßnahmen und Strategien, die in einer Pflegeeinrichtung oder einem Pflegedienst umgesetzt werden, um den Pflegekund*innen ein angenehmes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dies umfasst unter anderem die Gestaltung von Räumlichkeiten, die Organisation des Pflege- und Betreuungsangebots, Personalstruktur sowie das Qualitätsmanagement. Ein Einrichtungskonzept bezieht sich auf die Gesamtheit der Maßnahmen und Strategien, die eine Pflegeeinrichtung oder ein Pflegedienst entwickelt hat, um die bestmögliche Betreuung und Versorgung der Pflegekund*innen sicherzustellen. Sofern nicht an anderer Stelle geregelt enthält es ggf. auch das Leitbild, den Umgang mit Datenschutz und die Umsetzung des Notfallmanagements.
Siehe auch: Qualitätsmanagement, Datenschutz, Notfallmanagement
von soenke | Juni 25, 2024
Spätestens sechs Wochen nach dem Einzug in eine Pflegeeinrichtung muss ein Eingewöhnungsgespräch stattfinden. Anhand einer Checkliste wird die Zufriedenheit mit den verschiedenen Bereichen der Einrichtung abgefragt. Ebenso sollte die Zufriedenheit mit den Leistungen in Tagespflegen und bei Kunden von ambulanten Diensten erfragt werden. Dies kann zum Beispiel Fragen zu Pflegequalität, Betreuungsangeboten, Beratungsangeboten, Räumlichkeiten, Mahlzeiten sowie Freundlichkeit und Umgangsformen der Mitarbeiter*innen beinhalten. Verbesserungswünsche der Pflegekund*innen werden erfasst und daraus resultierende Maßnahmen umgehend abgearbeitet. Dieser Prozess ist relevant bei Qualitätsprüfungen und wird hierfür dokumentiert.
Siehe auch: Eingewöhnung
von soenke | Juni 25, 2024
Die Eingewöhnung bezieht sich auf den Prozess, bei dem sich eine Person nach ihrem Einzug in die neue Umgebung zurechtfindet und an das Leben in einer Einrichtung gewöhnt. Auch bei Gästen einer Tagespflege und Kund*innen von ambulanten Pflegediensten spricht man zu Beginn von der Eingewöhnungsphase. Dieser Prozess kann je nach individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen unterschiedlich lange dauern.
Während der Eingewöhnungsphase wird die Person von den Mitarbeiter*innen besonders unterstützt und begleitet, um ihr den Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören unter anderem Gespräche über die persönlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten, die Vorstellung der Einrichtung und ihrer Abläufe sowie die Unterstützung bei der Orientierung in neuen Räumlichkeiten. Ein wichtiger Aspekt der Eingewöhnung ist, die Person an der Planung von individuellen Pflege- und Betreuungsmaßnahmen zu beteiligen.
Es ist wichtig, dass die Eingewöhnung behutsam und einfühlsam erfolgt, um der Person Zeit zu geben, sich an die neue Situation anzupassen und Vertrauen aufzubauen. Durch eine gute Eingewöhnung kann sich die Person schneller an die Pflegesituation und/oder die Einrichtung gewöhnen und sich wohl fühlen.
Siehe auch: Eingewöhnungsgespräch
von soenke | Juni 25, 2024
Jede/r Mitarbeiter*in, soll nach der Einarbeitung sicher die übertragenen Aufgaben wahrnehmen können und ins Team integriert sein. Gute Einarbeitung ist die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten am neuen Arbeitsplatz. Nach einer festgelegten Zeitspanne sollen der Organisationaufbau und der Ablauf von Arbeitsprozessen bekannt sein. Neue Mitarbeiter*innen lernen in der Einarbeitungsphase Kund*innen, Kolleg*innen, Vorgesetzte und ggf. Untergebene, sowie andere Akteure, die an den Arbeitsprozessen beteiligt sind, kennen. Neue Mitarbeiter*innen erhalten eine Checkliste. Diese müssen sie in einem festgelegten Zeitraum abarbeiten. Sie enthält vor allem die Aufgabe sich, je nach Tätigkeitsbereich und Qualifikation, alle notwendigen Informationen einzuholen. Nach einer bestimmten Zeit sollte ein Zwischengespräch stattfinden, indem der Sachstand zur Abarbeitung der Checkliste sowie weitere Rückmeldungen besprochen werden. Zum Ende der Einarbeitungsphase, üblicherweise kurz vor Ende der Probezeit, sollte ein Abschlussgespräch über die Ergebnisse der Einarbeitung stattfinden.
Siehe auch: Einstellung
von soenke | Juni 25, 2024
Das Angebot Duschen in der Pflege dient für die Pflegekund*innen sowohl der Entspannung als auch der Körperhygiene, also sauberer und gepflegter Haut. Ebenso sorgt es für die Erhaltung von intakter Haut, der Steigerung des Selbstwertgefühls, des Wohlbefindens, der Körperorientierung und der Körperwahrnehmung. Es dient darüber hinaus der Aktivierung und Förderung individueller Ressourcen.
Siehe auch: Wiederkehrende pflegerische Maßnahmen