Risikoassessment

Beim Risikoassessment in der Altenpflege werden potenzielle Gefahren oder Risiken für ältere Menschen bewertet, um präventive Maßnahmen zu ergreifen und ihre Sicherheit zu gewährleisten. Zu Beginn des Pflegeprozesses wird zunächst durch eine Pflegefachkraft eingeschätzt, ob ein pflegerisches Risiko besteht. Kann ein Risiko nicht ausgeschlossen werden entscheidet die Fachkraft, ob ein Assessment erforderlich ist. Dies kann beispielsweise Stürze, Schmerzen, Dekubitus (Druckgeschwüre), Medikamenteninteraktionen, Kontinenzprobleme oder Ernährungsprobleme umfassen. Durch Risikoassessments, welche in individuell festzulegenden Zeitabständen durchgeführt werden, können Pflegekräfte frühzeitig auf mögliche Risiken aufmerksam werden und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung ergreifen.

Siehe auch: Risikoanalyseinstrumente

Risikoanalyseinstrumente

Risikoanalyseinstrumente werden unterschieden zwischen Instrumenten zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) beim Qualitätsmanagement, z.B. Selbstbewertung oder SWOT-Analyse und Instrumente zum pflegerischen Risikoassessment, z.B. Schmerzprotokoll.

Siehe auch: Qualitätsmanagement, Risikoassessment, Selbstbewertung, SWOT-Analyse

Rasur

Die Rasur ein wichtiger Bestandteil der täglichen Pflege und Hygiene für ältere Menschen. Sie sorgt für:
• ein Gepflegtes äußeres Erscheinungsbild
• Selbstvertrauen
• das Gefühl von Sauberkeit und Wohlbefinden
• Berücksichtigung der Biografie

Bei Hilfebedarf kann die Rasur von Pflegekräften oder Angehörigen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Person sauber und gepflegt aussieht.

Bei der Rasur in der Altenpflege ist es wichtig, sanft und vorsichtig vorzugehen, da die Haut von älteren Menschen oft empfindlicher ist. Es ist wichtig, bei Nassrasur scharfe Rasierklingen zu verwenden, um Verletzungen zu vermeiden. Vor der Rasur sollte die Haut gereinigt und mit warmem Wasser angefeuchtet werden, um die Barthaare weicher zu machen.

Es ist auch wichtig, auf eventuelle Hautirritationen zu achten und diese entsprechend zu behandeln. Nach der Rasur sollte die Haut mit einer beruhigenden Lotion oder Creme gepflegt werden.

Insgesamt ist die Rasur in der Altenpflege ein wichtiger Schritt, um das Wohlbefinden und die Hygiene älterer Menschen zu gewährleisten. Es erfordert Geduld, Sorgfalt und Einfühlungsvermögen.

Siehe auch: Wiederkehrende pflegerische Maßnahmen

Qualitätsplan

Jeweils zum Jahreswechsel legt die „Steuerungsgruppe“ die identifizierten Verbesserungsbereiche, die sich aus den internen und externen Prüfergebnissen ergeben, sowie die dazugehörenden Maß-nahmen, Zuständigkeiten und Fristen in einem Qualitätsplan fest. Dabei sind die identifizierten Verbesserungsbereiche hinsichtlich ihrer Risiken und Chancen zu bewerten. Hierfür sind nach Bedarf geeignete Instrumente einzusetzen, wie SWOT-Analyse oder die sogenannte Selbstbewertung.
Die Themen der Selbstbewertung sind im Qualitätsplan als Vorschlag vorgegeben. Die Steuerungsgruppe überwacht alle drei Monate, ob und inwieweit geplante Maßnahmen umgesetzt sind und ob vereinbarte Qualitätsziele erreicht wurden. Erkenntnisse aus der Risikoüberwachung werden mitberücksichtigt und führen ggf. auch zu einer kurzfristigeren Anpassung des Q-Plans.
Der jeweilige Entwicklungsstand zu den Maßnahmen wird im Qualitätsplan protokolliert. Die im Qualitätsplan festgelegten Maßnahmen werden von den dafür benannten Personen umgesetzt. Die Fristen, in denen dieses zu erfolgen hat, sind ebenfalls im Qualitätsplan benannt.

Siehe auch: Selbstbewertung, Risikoanalyseinstrumente, SWOT-Analyse

Qualitätsmanagement

Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste führen wir gemäß dem SGB XI und den daraus resultierenden Qualitätsvereinbarungen ein internes Qualitätsmanagement durch, das auf kontinuierliche Sicherung und Weiterentwicklung ausgerichtet ist.
Im Qualitätsmanagement-Handbuch (QMH) sind im übergeordneten Einrichtungskonzept die grundlegenden konzeptionellen Vorgaben für alle Bereiche sowie die wichtigsten Verantwortlichkeiten und Abläufe beschrieben. Auch das Leitbild der Einrichtung oder des Pflegedienstes ist im Einrichtungskonzept enthalten. Es stellt gleichzeitig die Beschreibung der Qualitätspolitik und Qualitätszieleziele dar.
Die Umsetzung der Ziele werden gesichert, indem wir die wichtigsten Verfahren dokumentiert sind. Wie das Qualitätsmanagement aufgebaut ist, wird im QUAPEN®-Qualitätshandbuch in den Verfahren zum Kapitel „V0 Qualitätsmanagement“ beschrieben. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) auf der Basis des PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act) ist dort beschrieben.
Die wichtigsten kund*innenbezogenen Verfahren sind im Kapitel „V1 Kund*innen“ beschrieben.
Um die Leistungen auf möglichst hohem Niveau zu erbringen, sind die Mitarbeiter*innen die wichtigste Ressource. Deshalb folgt im QUAPEN®-QMH das Kapitel „V2 Mitarbeiter*innen“.
Mit den Instrumenten, die im Kapitel „V3 Verbesserung“ beschrieben sind wird geprüft, ob Qualitäts- und Entwicklungsziele erreicht werden.

Siehe auch: Qualitätsbeauftragte*r, Qualitätsplan